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LimePass getestet

Lime Scooter Hamburg

Letztes Wochenende haben wir den LimePass in Hamburg getestet. Für eine Einmalzahlung in Höhe von 9,99 Euro bietet Lime 24 Stunden soviel E-Scooter fahren, wie man möchte. Die einzigen Hacken, man kann immer nur 30 Minuten mit einem Lime Roller fahren, danach kostet jede Minute den Minutenpreis und der LimePass gilt nur in der Stadt, in der man den LimePass gebucht hat.

Was enthält der LimePass?

  • Keine Gebühren für Fahren bis zu 30 Minuten (danach der entsprechende Minutenpreis)
  • Reserviere deine Fahrt kostenlos für (jeweils maximal 30 Minuten)
  • 24 Stunden gültig

Um dieses Angebot zu testen sind wir extra nach Hamburg gefahren. Vor Ort haben wir den LimePass gebucht und wurden begrüßt mit dem LimePass Screen der uns die bisherige Anzahl an gefahrenen Touren anzeigt, sowie die noch verbleibende Zeit in Stunden. Auf diesem Screen gibt es auch den Button „E-Mail Beleg senden“. Das ausfüllen des darauf aufpoppenden Formulars kann man sich aktuell sparen. Wenn man das Formular absendet, erhält man die folgende Fehlermeldung: „Rechnungsstellung wird nicht unterstützt – Die Rechnungsstellung für dein registriertes Land wird noch nicht unterstützt.“.

Der Test

Wieso Hamburg? Erstens wollten wir eh nach Hamburg fahren und zweitens hat Lime in Hamburg eine sehr gute Abdeckung mit Lime E-Scootern.

Unseren Test haben wir in der Mittagszeit begonnen. Zu diesem Zeitpunkt waren so gut wie alle E-Scooter voll aufgeladen. Wie später der Tag wurde, um so schwerer wurde es noch E-Scooter zu finden, die einen höheren Akkustand als 20 % hatten. Darunter wird der E-Scooter deaktiviert und hat einen X auf dem Display. Wir hatten uns vorher eine Sightseeing Route geplant und sind diese nach und nach abgefahren. Dadurch ist uns aufgefallen, dass man sehr schnell die Zeit vergisst. Eine Tour haben wir knapp mit 29:45 Minuten beendet.

Am Anfang haben wir uns regelmäßig neue Roller gesucht, bis wir gemerkt haben, dass es reicht die Tour zu beenden und eine neue Tour mit demselben E-Scooter zu beginnen. Dadurch wurde es noch stressfreier. Ab und zu muss man mal Ausschau nach einem neuen E-Scooter mit vollem Akku halten. Die Standorte und Akkuzustände werden einem in der App, nach dem Start einer Tour nicht mehr angezeigt.

Fehler während der Tour

Insgesamt hatten wir zwei Softwarefehler an diesem Tag, einmal fror die App komplett ein. Um dies zu beheben, reichte ein Neustart der App. Der zweite Fehler war schon komplexer. Als wir eine Pause machen wollten, wurde die Tour in der Lime-App nicht mehr angezeigt. Somit ließ sich der E-Scooter nicht mehr sperren bzw. die Tour nicht beenden. Über die Hilfe versuchte ich den Lime-Support zu kontaktieren, es gibt aber weder eine Hotline noch einen Live-Chat. Es gibt ausschließlich die Möglichkeit über das Ausrufezeichen-Symbol in der App ein E-Mail Ticket zu eröffnen.

Nach mehrfachen Neustarten der App und entfernen vom Roller, wurde die Tour wieder angezeigt, kurz bevor die 30 Minuten herum waren. Ein Tag später hat sich der Lime-Support zurückgemeldet, sich für die Unannehmlichkeiten entschuldigt und mir eine kostenlose Entsperrung auf meinem Konto gutgeschrieben.

Zurück in Hannover zeigte die LimePass Seite an, dass ich einen neuen LimePass buchen kann, wie von Lime beworben, lässt sich der LimePass nur in der gebuchten Stadt nutzen.

Fazit

Der LimePass ist ein schönes Angebot, wenn man Städte erkunden oder öfters an einem Tag E-Scooter nutzen möchte. Die App funktioniert größten Teils tadellos, nur wenn es zu Problemen kommt, lässt die Erreichbarkeit des Supports zu wünschen übrig. Außerdem ist der LimePass auch eine schöne Alternative zu einem Tagesticket in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Wer in einer Stadt mit Lime Scooter mehrere Termine hat und dafür nicht das Auto nutzen möchte, kann einfach auf den LimePass zurückgreifen und mit den E-Scootern fahren.

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